Förderprogramme im Bereich Regionalentwicklung für Ostbelgien

Beim ersten Infoabend der Arbeitsgruppe Dorfentwicklung in Möderscheid drehte sich alles um das Thema Finanzierungsmöglichkeiten für Dorfgruppen. Dabei wurden eine Reihe von Finanzquellen für Dorfvereinigungen vorgestellt, die in folgender Präsentation zusammengefasst sind.

Gemeinsam mehr bewegen

Worum handelt es sich?

Not sehen und handeln – dies ist, was Mitmenschlichkeit ausmacht. Menschen sind im Laufe ihres Lebens immer wieder auf Hilfe angewiesen – ganz besonders in Krisen und ausweglosen Situationen. Wer Solidarität lebt und danach handelt, verändert nicht nur das Leben eines Menschen, er bewegt weit mehr.

Unsere Gesellschaft braucht das Engagement ihrer Bürgerinnen und Bürger, Menschen, die sich für andere einsetzen. Und viele tun dies ehrenamtlich, indem sie sich in den Senioren- und Pflegeheimen engagieren, die Armut in unserer Region versuchen zu lindern oder etwas … mehr

Für wen?
Lokale Organisationen der Zivilgesellschaft in Ostbelgien

Hier erhalten Sie weitere Infos und die Bewerbungsunterlagen

Zweiter Aufruf von Mikroprojekten startet im Herbst

Der zweite Aufruf für Mikroprojekte wird vom 19. Oktober 2020 bis zum 27. November 2020 stattfinden.

Das Programm INTERREG V-A Großregion freut sich mitteilen zu können, dass ein zweiter Aufruf für Mikroprojekte im Herbst am 19. Oktober 2020 starten wird. Kleine Strukturen, mit wenig oder gar keiner Erfahrung in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit, die ein Mikroprojekt auf dem Gebiet der Großregion durchführen möchten, können ihren Antrag bis zum 27. November 2020 beim Gemeinsamen Sekretariat einreichen.

Ziel solcher kleinen, bürgernahen Projekte ist es, grenzüberschreitend die Begegnung und den Austausch zwischen Bürgern, Vereinen, Organisationen und öffentlichen Einrichtungen anzuregen. Durch die Förderung von bürgernahen Aktivitäten soll das grenzüberschreitende Bewusstsein geschärft, das Zusammengehörigkeitsgefühl gestärkt und die Lebensqualität der Grenzbewohner verbessert werden.

Was ist ein Mikroprojekt?

Der maximale Förderbetrag aus dem Programm Interreg V A Großregion beträgt 25.000 Euro bei einem festen Fördersatz von 90 % der Gesamtkosten des Mikroprojekts.

Die Dauer eines Mikroprojektes beträgt maximal 18 Monate. Eine Verlängerung der im Antrag auf EFRE- Förderung „Mikroprojekte“ angegebenen Dauer der Mikroprojekte ist nicht zulässig.

Zone_programmation_Karte
Zone Programmation Karte

Die Mikroprojekte müssen auf dem Programmgebiet INTERREG V A Großregion durchgeführt werden und direkte Auswirkungen darauf haben, sowie von mindestens zwei Projektpartnern aus zwei verschiedenen Teilregionen durchgeführt werden. (siehe grünes Gebiet auf der Karte).

Vier Arten von Maßnahmen werden gefördert:

  • Workshops / Schulungen
  • Veranstaltungen
  • Bürgeraustausche
  • Herstellung von Medienangeboten

Die Mikroprojekte müssen sich thematisch an dem spezifischen Ziel 7 des Kooperationsprogramms „Grenzüberschreitende Aktionen von Bürgern für die Bürger in der Großregion aus den Bereichen  Sport, Kultur, Bildung, usw., die die soziale Inklusion fördern“ ausrichten.

Beispiele für förderfähige Strukturen: Sport-, Kultur- und Jugendvereine, Schulen, Bürgerinitiativen, Kommunen, sozial- und solidarwirtschaftliche Organisationen, … Hochschulen und Unternehmen sind von der Förderung ausgeschlossen.

Zur Vorbereitung des Antrags ist es notwendig, dass potentielle Träger von Mikroprojekten, die an grenzüberschreitender Zusammenarbeit interessiert sind, sich an die Kontaktstelle im Ministerium der Deutschsprachigen Gemeinschaft wenden. Detaillierte Informationen zum Programm Interreg V A Großregion finden Sie auf dessen Internetseite.

Download von verschiedenen Formularen:

Antragsformular Mikroprojekt

Formular Budget Mikroprojekt

Formular zum Mittelabruf

Kontakt:
Ministerium der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens
Catherine Bettendorff
Tel.: +32 (0)87 789 664

In regelmäßigen Abständen lanciert die König-Baudouin-Stiftung neue Projektaufrufe zur Förderung des bürgerlichen Engagements oder zum sozielen Miteinander.

https://www.kbs-frb.be/de/Activities/Calls

Die Genossenschaft Cera unterstützt Projekte in allen Regionen des Landes.

Wenn Sie mit Ihrer Vereinigung ein Projekt auf die Beine stellen möchten kontaktieren Sie den deutschsprachiger Berater Kris Debruyne 016/279674, kris.debuyne@cera.com

Das Antragsformular für Projekte über die cera-Stiftung auf Deutsch kann man sich hier runter laden: https://dorfentwicklung.be/wp-content/uploads/2018/10/20161209_Cera-Antragsformular.doc

Der Link zur Webseite (FR/NL) finden Sie hier:
https://www.cera.be/fr/Request–for–projects

Es besteht die Möglichkeit, den Erhalt und die Restaurierung von kleinen Kulturdenkmälern im Dorf von der Deutschsprachigen Gemeinschaft unterstützt zu bekommen. Voraussetzung dafür ist, dass das Objekt im Verzeichnis aufgenommen wird.

Wann ist eine Förderung möglich ?

-Objekt ist im Verzeichnis

-integrierte Erhaltung

-Arbeiten, die das Objekt inwertsetzen

-Arbeiten, die das Objekt langfristig erhalten und nicht zerstören

100% Förderung bei Maximalbetrag von 2.500 €/Objekt

Mehr Infos unter www.ostbelgienkulturerbe.be

  • Jährliche Subsidien zur Finanzierung von Naturschutzprojekten (ca. 15 000 €)
  • LEADER – Kooperationsprojekt – Diversifizierung der Heckenfunktion
  • LAGs 100 Dörfer, 1 Zunkunft, Zwischen Weser und Göhl, Pays de Herve
  • Finanzierung von Heckenpflanzung und Streuobstwiesen (ab Mitte 2019)
  • Flussvertrag Mosel: Uferbefestigungen, Äbwasserklärung…
  • INTERREG-Projekte: Finanzierung von Hecken, Streuobstwiesen, Gemeinschaftsgärten… (noch nicht sicher!)
  • Unterstützung beim Einreichen von Projekten (Ose le vert…)

Weitere Infos unter www.botrange.be

oder bei

Philippe LASCHET
Chargé de mission „aménagement du territoire et paysage“
Tel : (+0032) 080/44.03.92
Mail : philippe.laschet@botrange.be

Die WFG begleitet die Gemeinde Burg-Reuland bei der Umsetzung eines Kommunalen Naturentwicklungsplans (KNEP). Dieser hat das Ziel, unter Einbeziehung der Bürger die biologische Vielfalt auf kommunaler Ebene zu erhalten, zu entwickeln oder wiederherzustellen.

Im Rahmen des Kommunalen Naturentwicklungsplans (KNEP) der Gemeinde Burg-Reuland wurden in den vergangenen Jahren eine Reihe von Projekten realisiert, bei denen die natürliche Lebensumwelt in Wert gesetzt wurde – und dies mit reger Beteiligung der Bevölkerung.

Bei den Überlegungen der KNEP-Partner der Gemeinde Burg-Reuland steht die WFG beratend zur Seite. Auch können durch die enge Verbindung der Aktivitäten und Projekte von KPLE, KNEP und Flussvertrag Mosel interessante Synergien geschaffen werden.

 

Über das Programm „Espace vert“ (http://www.wallonie.be/fr/formulaire/detail/20543) wird die Umsetzung von kleineren „grünen“ Plätzen des KPLE oder KNEP finanziert.

  • B. die Abteilung „Espaces verts“ finanziert allgemein auch andere Begrünungs-Projekte, unabhängig von KPLE oder KNEP.

 

Finanzierung:

Dieses Programm wird zum größten Teil durch die Wallonische Region finanziert, aber auch durch die Gemeinden.

Weitere interessante Informationen unter: http://www.frw.be/pcdn.html