Ehrenamt

Du und dein Dorf

Wir wollten wissen, warum sich Ostbelgier in ihrem Dorf engagieren. Dazu haben wir eine kleine Interviewreihe gemacht und möchten die Ergebnisse in drei Zusammenschnitten präsentieren.

Im ersten Teil haben wir nachgehakt, was sie antreibt und mit welcher Motivation sie sich für ihr eigenes Dorf einsetzen.

Teil 2 und Teil 3 der Reihe folgt in wöchentlichen Abständen hier auf der Seite und auf Facebook.

Online-Exkursion

Lückert zeigt, wie´s geht!

Am 01. September organisieren die Ländlichen Gilden einen internationalen Online-Austausch mit dem Ort Lückert.

Was hat die Dorfgemeinschaft Lückert bisher geschafft?

Lückert liegt in der Stadtgemeinde Hennef und zählt 102 Einwohner. Eine Besonderheit ist, dass sie ihre Projekte ohne externe Hilfen umsetzen.

Hier drunter findest du den Besprechungslink

Hinterstoder

Montingen nimmt Preis entgegen

Rund 600 Dorfbewohner aus ganz Europa waren anwesend. Der Festakt war in ein buntes Rahmenprogramm eingebettet, bei dem sich sowohl die Gastgeber als auch die 26 Wettbewerbsteilnehmer vom 12. bis zum 14. Mai auf vielfältige Weise präsentierten und begegneten.

Der Fokus lag auf dem Erfahrungsaustausch zwischen den vielen engagierten Bürgern aus den 25 anwesenden europäischen Dörfern. Es wurden viele Kontakte im lockeren Rahmen geknüpft und Ideen gesammelt. So bspw. mit Hubertus Kunz, Bürgermeister der Dörfergemeinschaft Dernau, Mayschoss und Rech aus dem Ahrtal und dem 103-Seelenort Lückert.

Zu kurz kam auch das gemütliche Beisammensein nicht. Ganz nach dem Motto „Sich selbst und den Ländlichen Raum feiern“ entstand eine schöne „Bierzeltatmosphäre“. Bei Musik von Einheimischen wie auch den Gästen wurde gesungen, gelacht und getanzt bis in den späten Freitagabend.

Der Dorferneuerungspreis ist ein starkes Zeichen dafür, wieviel Kreativität, Innovation und gemeinsame Schaffenskraft in unseren Gemeinden steckt. Thomas Stelzer (Landeshauptmann Oberösterreich)

Der Sieger des ostbelgischen Dorfentwicklungspreis vertritt unsere Region beim europäischen Dorferneuerungspreis. Der Wettbewerb steht jedem Dorf in der DG offen.

Exkursion

Lückert zeigt, wie´s geht!

Am 21. Mai organisieren die Ländlichen Gilden eine Tages-Exkursion nach Lückert. Auch du kannst dabei sein und dir anschauen, wie man mit wenig Mitteln Großes erreichen kann.

Was hat die Dorfgemeinschaft Lückert bisher geschafft?

  • 2017 & 2018 Gold im NRW-Wettbewerb „Unser Dorf soll Zukunft haben“
  • Bau eines sozialen Treffpunkts
  • Lückert-TV auf YouTube
  • Dorfübergreifendes WLAN
  • Erkämpfen einer Busanbindung
  • u.v.m.

Abfahrt Sankt Vith: 8:10 Uhr (Ende: 18:00)
Abfahrt Büllingen: 8:35 Uhr (Ende: 18:20)

Lückert liegt in der Stadtgemeinde Hennef und zählt 102 Einwohner. Eine Besonderheit ist, dass sie ihre Projekte ohne externe Hilfen umsetzen.

Weiterbildung

Erstes Transition-Training in Ostbelgien

Die AG „Dorf leben Ostbelgien“ holt zum ersten Mal ein Training aus der Transition-Bewegung in die Region!

Dieses Bild findest du hier: Flickr | Lizenzdetails

Ersteller: Stephan Röhl

Urheberrecht: Creative Commons BY-SA 3.0

Einfach jetzt machen!

Unter diesem Motto lädt die AG Interessierte Ehrenamtliche oder Hauptberufliche aus dem Bereich der Ländlichen Entwicklung am 25. und 26. Juni nach Eynatten ein.

Sie haben eine Idee und wollen sie gemeinsam mit anderen umsetzen oder Sie arbeiten bereits in Initiativen, Vereinen oder Gemeindekommissionen mit?

Dann sind Sie hier genau richtig!

Mürringen

Erster Projektzuschuss 2022

Nach Jahren der ehrenamtlichen Arbeit kann man mit Fug und Recht behaupten: Die Mürringer können Ehrenamt!

Einige Jahre ist es bereits her, dass die VoG Dorftreff Mürringen ihr Projekt angegangen ist. Mittlerweile ist ihr Saal Jaspesch beinahe fertig.

Doch bevor sie der Öffentlichkeit am 13. Mai die Türen öffnen, fehlt noch eine Kleinigkeit. Um das Projekt sauber abzurunden, möchte sich die Dorfgruppe für das ehrenamtliche Engagement der vielen Helfer und ebenso für die vielen Spendengelder bedanken.

Aus diesem Grund sollen im Foyer Gedenktafeln mit den Namen der Spender rund um das frisch aus der Taufe gehobene Wappentier und ein Zitat von Maupassant angebracht werden. Auch für dieses letzte Projekt stellen die Mürringer unter Beweis, wieviel Tatkraft die Helfer aufbringen. Denn auch hier fließt wieder viel Eigenleistung ein.

Die Ländlichen Gilden freuen sich, Teil dieses tollen Gesamtprojekts zu sein und für den letzten Schritt ein kleines Puzzlestück hinzufügen zu können!

Wenn ihr auch Projekt-Ideen habt, meldet euch bei den Ländlichen Gilden!

Ein Blick in die Zukunft

Zukunftswerkstatt in Maldingen

Am 19. und 20. November haben rund zwanzig Maldinger aus der Dorfgruppe Projekte und Perspektiven für ihre Dorfzukunft ausgearbeitet. Die Ländlichen Gilden haben für diesen Workshop für Unterstützung gesorgt und die norddeutschen Experten Henning Bombeck und Ute Fischer-Gäde vermittelt.

Ablauf

Am Freitag haben die Teilnehmer den Blick in die Vergangenheit gerichtet und gemeinsam geschaut, was sie bisher erreicht haben. Es stellte sich heraus, dass vom Grenzlauscher über die Willkommenstüte bis hin zu eigenen Wanderrouten ziemlich viel für das Dorf geschaffen wurde.

Um sich nicht auf den Ergebnissen auszuruhen und Maldingen auch in Zukunft lebenswert zu gestalten, folgte samstags der Blick in die Zukunft: Unter anderem einen Dorfanger legte man hier als Projektziel fest.

Zur Feier des Tages wurden die Ergebnisse in Anwesenheit der Bürgermeisterin und des Grenz Echos präsentiert.

→ Hier geht´s zum Presseartikel!

Europäischer Dorferneuerungspreis

Montingen erhält den Bronzepreis

„Ziel der Teilnahme war nie der Gewinn der Veranstaltung.“

Roger Kohnen freut sich gemeinsam mit der Dorfgruppe über den Beschluss der Jury. Dass eine  lokale Teilgemeinde in diesem Format als Gewinner aus dem Wettbewerb gehen könnte, ist in seinen Augen ohnehin kaum möglich und die Konkurrenz ist teils mit ganz anderen Mitteln unterwegs.

Das wichtigste Ziel haben die Montinger in seinen Augen aber ohnehin schon erreicht und den Wettbewerb kann er anderen Dörfern nur empfehlen:

„Es war für uns die Gelegenheit eine Dorfgruppe aufzubauen, deren Wunsch die Verbesserung der Lebensqualität für jetzige und zukünftige Generationen ist. Dafür war dieser Wettbewerb die ideale Plattform. Er ermöglicht den Austausch von Dörfern regional, wie auch international, um so das eigene Dorfleben zu bereichern.

→ Hier geht´s zum Presseartikel!

Es geht los! Projektstart am 20.09

Unser Dorf ist lebenswert!

Die Ländlichen Gilden stehen den Dörfern mit Rat und Tat zur Seite, wenn sie ihr Dorf lebenswert gestalten möchten. Wie genau das funktioniert, haben wir im BRF-Interview erklärt.

„Ohne Ehrenamtliche, ohne Engagierte und Anpacker, ohne die Dorf- und Viertelgruppen bleibt ein Ort einfach nur eine Ansammlung von Übernachtungsstätten. Jede und jeder Einzelne […] entscheidet konkret darüber, wie sein Umfeld, sein Dorf und seine Gemeinde aussehen soll.“

Isabelle Weykmans

Unter dem Titel „Unser Dorf ist lebenswert“ sollen gemeinsam Projektideen mit Modellcharakter umgesetzt werden – d.h. dorfeigene, kreative Lösungen, die andernorts zum Nachmachen anregen.

Die Ländlichen Gilden beraten dazu, wie Bürgergruppierungen die nötigen Gelder für ein Projekt zusammenbekommen. Darüber hinaus bieten sie eine Begleitung während der verschiedenen Projektphasen und außerdem eine Evaluation nach der Umsetzung an.

Nach der coronabedingten Pause sollen dieses Jahr schon erste Bürgerprojekte in Angriff genommen werden.

Innovative Ideen aus Esbeek

Am 25. August waren wir zu Gast beim Gewinner des niederländischen Dorfentwicklungspreises. Wir haben nicht schlecht gestaunt, was die 1500-Seelen-Gemeinde seit 2007 auf die Beine gestellt hat.

Begonnen hat alles, als sie damals ohne Gemeinde-Unterstützung mit Anteil-Checks das Dorfcafé mit angrenzenden Räumlichkeiten vor dem  Aus bewahrt haben. Das war für die Dorfgemeinschaft ein Startschuss und seitdem wurden neben vielen anderen Dorfprojekten u.a. eine Kunstroute eingerichtet und die leerstehende Kirche in eine beeindruckende Schule umgebaut.

Sehr interessant ist außerdem, dass es eine Person gibt, die sich um die Belange der Einwohner kümmert – einen Dorf-Kümmerer sozusagen. Dieser hat einen 6-stündigen Vertrag und ist erster Ansprechpartner bei größeren oder kleineren Problemchen.

Mehr Infos zu Esbeek findet ihr hier.

Montingen präsentierte sich der europäischen Jury

Ende September besuchte eine dreiköpfige Jury der europäischen Arbeitsgemeinschaft (ARGE) für Dorferneuerung und Landentwicklung die Doppelortschaft Montenau-Iveldingen. Die „Montinger“ hatten sich als Gewinner des Dorfentwicklungspreises 2019 beim Europäischen Dorferneuerungspreis beworben und treten dort gemeinsam mit 25 anderen Dörfern und Gemeinden aus ganz Europa an.
Wer mehr über den Europäischen Dorferneuerungspreis wissen möchte kann ein Kurzportrait der ARGE, die Pressemitteilung zum Wettbewerb sowie eine Liste aller Teilnehmerdörfer 2020 runter laden.

Fotos vom Besuch sind in der Galerie zu sehen.

Den Fernsehbericht des Belgischen Rundfunks (BRF) können Sie hier sehen.

Den Bericht in der Tageszeitung „GrenzEcho“ vom 2. Oktober 2020 können Sie hier runter laden. 

Exkursion der guten Beispiele ins Saarland

Nach einigen Jahren Pause organisierten die Ländlichen Gilden am Samstag, 27. April nochmal eine sogenannte „Exkursion der guten Beispiele“ in Sachen Dorfentwicklung. Diesmal ging es ins nördliche Saarland, wo in drei verschiedenen Gemeinde mehrere interessante Projekte mit dem Schwerpunkt demografischer Wandel besucht wurden.

Zum einen ging es in der Gemeinde Freisen um ein intergenerationelles Projekt bei dem die gemeindeeigene Infrastruktur durch die gleichzeitige Nutzung durch den Kindergarten und des Seniorentreffs optimal ausgenutzt wird und dabei noch sozialer Austausch entsteht. Die Exkursion, die durch den ortsansässigen Experten und zuständigen Ministeriumsmitarbeiter Otmar Weber organisiert und begleitet wurde, führte dann nach weiter nach St.Wendel-Hoof, wo uns interessante Beispiele von aktiven Ehrenamt gezeigt wurden, die u.a. ein Dorfbistro gemeinsam betreiben. Nachmittags ging es weiter es in das Bohnetal, wo mehrere Gemeinden tolle gemeindeübergreifende Projekte gestartet haben, um die Kräfte zu bündeln und diese für die Bürger einzusetzen.

Hier finden Sie Links zu den einzelnen Gemeinden und Projekten:

– Kita-Projekt Hand in Hand der Gemeinde Freisen

– Hoof im Ostertal

Bohnetaler Muske(l)tiere, Bohnentaler Selbermacher, Bohnentaler Staffellauf

Bilder der Exkursion finden Sie in unserer Galerie.