Aktueller Projektaufruf für Dorfgruppen

Die VoG „Fahr Mit“ hat einen aktuellen Projektaufruf lanciert. Bis zu 5.000 Euro können Initiativen erhalten, die Lösungen für eine bessere Mobilität entwickeln. Mit dieser Aktion will die VoG Fahrmit dazu aufrufen, sich für Alternativen zum Ein-Personen-Autoverkehr einzusetzen.

Weitere Aufrufe in unserer Rubrik „Praktisches/Finanzquellen“

Dorfgemeinschaften, Vereine, Elternräte, Schulen, Jugendgruppen, Unternehmen und lokale Initiativen in den fünf Eifel-Gemeinden können ihre Projekte einreichen. „Dabei ist es egal, ob sie selbst alternative Mobilitätslösungen entwickeln oder ob sie mit besonderen Maßnahmen für das Thema sensibilisieren wollen“, so Renate Toussaint, Projektleiterin bei Fahrmit.

Unterstützt werden zum Beispiel folgende Projekte:

  • Sensibilisierungsaktionen (Schulen, Jugendliche, …) durchführen;
  • Ladesäulen für E-Mobilität installieren;
  • Fahrradständer / Schließfächer aufstellen;
  • Mitfahrbänke aufstellen;
  • Veranstaltungen im Bereich Mobilität organisieren;
  • Sicherheit im Schulumfeld fördern;
  • Fahrgemeinschaften für Mitarbeiter organisieren;

In Belgien und vielen anderen Ländern steht das Auto auf Platz 1, wenn es um die Mobilität geht. 83 Prozent aller gefahrenen Kilometer werden mit dem Privatwagen zurückgelegt. Wer kein Auto hat, ist auf Busse und Bahnen angewiesen. Deren Angebote hinken jedoch dem Bedarf hinterher – besonders auf dem Land. Die Leidtragenden sind Menschen ohne Auto oder Führerschein, Senioren, Jugendliche und Menschen mit Behinderung oder Krankheit. „Zum Glück gibt es immer mehr Initiativen, die nach neuen Mobilitätslösungen suchen“, so N.N. „Damit verbessern sie nicht nur unsere Mobilität, sondern steigern auch unsere Lebensqualität, fördern die Wirtschaft und unsere Gesundheit und schonen die Umwelt“.

Fahrmit will gerade diese Initiativen und Projekte finanziell fördern. Dieser Projektaufruf ist Teil eines Projektes der Lokalen Aktionsgruppen „100 Dörfer – 1 Zukunft“ in der Eifel der Deutschsprachigen Gemeinschaft. Es wird durch das EU-Programm LEADER gefördert und von den WFG Ostbelgien koordiniert.

Die Bewerbungen können bis zum 11. Oktober 2019 eingereicht werden.
Das Antragsformular ist können Sie hier runter laden.

Zudem gibt es hier einen Leitfaden für Begünstigte.

Weitere Infos unter www.fahrmit.be (unter „Aktionen“).

 

Erfolgreicher Dorfentwicklungspreis 2019

Die Doppelortschaft Montenau-Iveldingen gewinnt den Dorfentwicklungspreis und vertritt Ostbelgien 2020 beim Europäischen Dorferneuerungspreis.

Die Ländlichen Gilden organisierten im Auftrag der Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft in diesem Jahr einen Dorfentwicklungspreis, die Nachfolgeveranstaltung des früheren Dorfwettbewerbes. Doch nicht nur der Name, sondern auch das Konzept hat sich verändert. So stand nicht mehr der Wettbewerb im Vordergrund, sondern das Voneinander Lernen der Teilnehmerdörfer. Die Jury- und Expertengruppe reiste nicht mehr von Dorf zu Dorf, sondern alle drei teilnehmenden Ortschaften präsentierten sich gemeinsam der Jury und konnten so voneiner lernen und austauschen.
Als Vertreter Ostbelgiens im kommenden Europäischen Dorferneuerungspreis 2020 wurde die Doppelortschaft Montenau-Iveldingen von der Jury ausgewählt.

Hier finden Sie Links zu den Beiträgen der Presse:

– BRF-Fernsehbeitrag

– GrenzEcho-Artikel vom 24. Juni

Bilder des Dorfentwicklungspreises finden Sie in unserer Galerie.

Exkursion der guten Beispiele ins Saarland

Nach einigen Jahren Pause organisierten die Ländlichen Gilden am Samstag, 27. April nochmal eine sogenannte „Exkursion der guten Beispiele“ in Sachen Dorfentwicklung. Diesmal ging es ins nördliche Saarland, wo in drei verschiedenen Gemeinde mehrere interessante Projekte mit dem Schwerpunkt demografischer Wandel besucht wurden.

Zum einen ging es in der Gemeinde Freisen um ein intergenerationelles Projekt bei dem die gemeindeeigene Infrastruktur durch die gleichzeitige Nutzung durch den Kindergarten und des Seniorentreffs optimal ausgenutzt wird und dabei noch sozialer Austausch entsteht. Die Exkursion, die durch den ortsansässigen Experten und zuständigen Ministeriumsmitarbeiter Otmar Weber organisiert und begleitet wurde, führte dann nach weiter nach St.Wendel-Hoof, wo uns interessante Beispiele von aktiven Ehrenamt gezeigt wurden, die u.a. ein Dorfbistro gemeinsam betreiben. Nachmittags ging es weiter es in das Bohnetal, wo mehrere Gemeinden tolle gemeindeübergreifende Projekte gestartet haben, um die Kräfte zu bündeln und diese für die Bürger einzusetzen.

Hier finden Sie Links zu den einzelnen Gemeinden und Projekten:

– Kita-Projekt Hand in Hand der Gemeinde Freisen

– Hoof im Ostertal

Bohnetaler Muske(l)tiere, Bohnentaler Selbermacher, Bohnentaler Staffellauf

Bilder der Exkursion finden Sie in unserer Galerie.