Thema Dorfleben

Begegnungsorte

Dirtpark mit verschiedenen Pisten

Das Projekt begann, als einige Jugendliche auf dem Dorffest in Hergenrath den Wunsch äußerten,  im Dorf einen Park mit Bike-Pisten zu schaffen. Beim Anlegen der Pisten haben viele jugendliche und erwachsene Freiwillige über die Baggerarbeiten hinaus zu Schaufel, Hacke und Schubkarre gegriffen.

So wurde ein Dirtpark geschaffen, der in einem großen Umkreis seinesgleichen sucht und einen Ort der Begegnung sowie der Freude am Biken bietet und ein Zeichen des „Mit-Anpackens“ ist.

Ortschaft: Hergenrath

Organisation: HeJu (Hergenrather Jugend), ehrenamtliche Trailbauer, Gemeinde

Finanzierung: Eigenmittel, Spenden, Unternehmer aus der Region, Gemeinde

Realisierung: ab 2015

Kontakt: Gemeinde Kelmis

Originelles Bushäuschen auf dem Dorfplatz

Im Rahmen der Ländlichen Entwicklung in der Gemeinde Büllingen ist der Dorfplatz in Manderfeld neu gestaltet worden. Bei einer Bürgerversammlung entstand die Idee, das Bushäuschen auf originelle Art und Weise zu gestalten.
Damit diese Idee mit den angefragten Kosten über das KPLE (Kommunales Programm der Ländlichen Entwicklung) realisierbar war, hat die Manderfelder Bevölkerung sich bereit erklärt, die Planung und Umsetzung des Bushäuschens in Eigenregie zu übernehmen.

KPLE 60%
Gemeinde 40%

Künstler und Unternehmer aus dem „Treeschland“ haben sich zusammengesetzt und das Projekt von A-Z gestemmt.

Das originelle Bushäuschen hat schon bei der Planung und Umsetzung viele Leute aus der Ortschaft zusammengebracht und lädt auch jetzt auf dem Dorfplatz als gemütlicher Treffpunkt zum Verweilen ein.

Ortschaft: Manderfeld

Organisation: Dorfbewohner & Unternehmer aus Manderfeld

Finanzierung: Wallonische Region & Gemeinde Büllingen im Rahmen des KPLE

Realisierung: 2018

Kontakt: Ernst Breuer, Bernadette Peters

Beach-Volleyball-Platz

Der Beach-Volleyball-Platz ist das bisher größte Projekt , das die Dorfgruppe Berg in Eigenregie geplant und mit Hilfe des Bauhofes der Gemeinde realisiert hat.

Ortschaft: Berg

Organisation: Dorfgruppe Berg

Finanzierung: Eigenmittel, König Baudouin Stiftung & CERA Foundation

Realisierung: 2006/2007

Kontakt: Freddy Schumacher

Neugestaltung Schulhof

Der Schulhof wurde mit dem Ziel umgestaltet, den Kindern lebensfrohes und kindgerechtes Spielen beizubringen. Sie sollen sich selbst und ihre Umwelt besser kennenlernen. Gleichzeitig soll das Projekt den Dorfkern aufwerten.

Aufgrund der vielen freiwilligen Helfer und den generationsübergreifenden Aktionstagen konnte das Projekt zügig umgesetzt werden und hat seinen Beitrag zur Stärkung der Dorfgemeinschaft geleistet.

Ortschaft: Herresbach

Organisation: Dorfbewohner, Elternrat, Gemeindeschule Herresbach & Holunderschule Helmut Hahn

Finanzierung: Gemeinde Amel & König Baudouin Stiftung

Realisierung: 2013/2014

Kontakt: Gemeindeschule Herresbach

Ideen & Dienstleistungen

Finanzierung über Nutzungsgutscheine

Der Verkauf von Nutzungsgutscheinen ermöglichte der V.o.G. den Ankauf des Anwesens „Jaspesch“, also den Übergang des Dorfsaales in Gemeinschaftseigentum ohne jegliche Zinsbelastung oder Rückzahlungsfristen.

Die „Rückzahlung“ erfolgt ohne Zeitdruck und ausschließlich in Form einer Dienstleistung, und zwar der Zurverfügungstellung von Wirtschaft und/oder Saal gegen die Einlösung einer bestimmten Anzahl von Teil-Einheiten des Gesamtgutscheins.

Mit dem Verkauf der Nutzungsgutscheine trägt die V.o.G das Eigenkapital zusammen, also die vierzig Prozent, die sie für den Ankauf des Saales aufbringen muss.

DG 60%
Dorfgemeinschaft 40%

Die Dorfbevölkerung Mürringen kaufte Nutzungsgutscheine im Wert von 92.000€

Ortschaft: Mürringen

Organisation: VoG Dorftreff Mürringen

Finanzierung: DG & Dorfgemeinschaft

Realisierung: 2015

Kontakt: Alfons Velz

Nachbarschaftshilfe über das „Heinzeltelefon“

Um Nachbarschaftshilfe im eigenen Dorf zu organisieren, hilft eine zentrale Anlaufstelle.
Ideal ist eine Telefonnummer einer Person, die gut erreichbar ist und viele Personen im Dorf kennt. Hier können sich Personen, die Hilfe anbieten möchten, und Personen, die Hilfe benötigen, z.B. beim Einkaufen, melden.
Die zentrale Kontaktperson kümmert sich darum, Hilfesuchende und Helfer miteinander in Kontakt zu bringen.

Damit sich nicht immer die gleiche Person kümmern muss, kann man auf seinem Anrufbeantworter alternative Telefonnummern angeben oder eine Rufumleitung einrichten.

Wenn möglich, informiert man im eigenen Dorf via (digitale) Mund-zu-Mund-Propaganda und Postwurf über die Aktion und die Kontaktadresse. Einige Dörfer haben auch eine Emailadresse für Hilfeanfragen eingerichtet.

Vielen Menschen fällt es schwer, um Hilfe zu bitten. Deshalb hilft es, wenn man proaktiv Unterstützung angeboten bekommt.

Ortschaft: Montenau-Iveldingen (Montingen)

Organisation: Dorfgemeinschaft Montingen

Finanzierung: Rein ehrenamtlich

Realisierung: 2020

Kontakt: Roger Kohnen, Manfred Keifens